Ein optimaler Wohnort

Segen für inklusives Wohnhaus

Beim Segen: Pfarrer Adolf Schöls im Bild mit Bürgermeister Karl Bley

Ein herzliches Willkommen sprachen die Bewohner Thibaut und Maximilian Riviere sowie Jan Marienhagen allen Gästen am 22. November bei der Segnung des neuen Wohnhauses in Nittenau aus. Das angemietete Gebäude in der Raiffeisen Straße 9 ist seit Juli von Menschen mit geistiger Beeinträchtigung und Menschen mit Autismus-Spektrum-Störung bezogen. Stefan Schinner, Bereichsleitung Wohnangebote, freute sich, dass mit dem neuen Wohnhaus ein inklusives Miteinander in Nittenau ermöglicht wird.

Bürgermeister Karl Bley begrüßte den Zuzug der Neuen und zeigte sich spontan: Er lud alle Bewohner/-innen ins Rathaus zum Kaffeetrinken ein. „Es ist gut, dass Sie seit vielen Jahren in die Fläche gehen“, betonte der stellvertretende Landrat Joachim Hanisch. Dieses langjährige Engagement des Ordens ist nach seiner Meinung für die Betroffenen ausgesprochen wichtig. Der Prior des Regensburger Krankenhauses, Frater Seraphim Schorer, hatte Geschenke für die Bewohner/-innen mitgebracht: ein Kreuz und ein indisches Tuch.

„Uns war es wichtig, die Bewohner in die Segnungsfeierlichkeiten mit einzubeziehen“, betonte Michael Kiefl, Leitung Wohnen. So schilderten die Neubürger auch, wie es ihnen seit dem Sommer in Nittenau ergangen ist: Es ist sehr schön hier, wir können hier viel mehr selbst entscheiden, auch wenn man mehr Aufgaben hat. „Da berühren sich Himmel und Erde“, sangen alle, während Pfarrer Adolf Schöls die Räume segnete.

 

nach oben