Nach weiß wird’s jetzt bunt

Schneiderei näht über 4.000 Masken für Mitarbeitende

In gebührlichem Abstand die (v.li.): Andrea Billmeier, Ritza Gaab, Irmgard Hecht und Petra Auburger

An die 500 Stunden lang hat Schneiderei-Leiterin Irmgard Hecht mit ihrem Team bereits 2000 Mund-Nasen-Bedeckungen genäht: für den Einsatz im Haus, in blütenweißem Leinen, je drei Exemplare pro Mitarbeitenden. Jetzt, da seit 27. April die Mundschutzpflicht gilt, und das Tragen im öffentlichen Nahverkehr und in allen Geschäften ein Muss ist, sind sie wieder aktiv. Um die Mitarbeitenden bei der Anschaffung zu unterstützen, hatte die Einrichtungsleitung eine Idee: Jeder Mitarbeitende soll auch zur privaten Nutzung zwei Exemplare als Geschenk bekommen – diesmal in bunt.

Das heißt: Die Schneiderinnen werden dafür erneut viele Stunden an den Maschinen sitzen, denn für eine braucht es vom Zuschnitt bis zur Fertigung etwa 20 Minuten. Mit ihrer Chefin produzieren Andrea Billmeier, Ritza Gaab, Sylvia Simet, Judith Meinzinger und Petra Auburger aktuell Modelle aus verschiedenen bunten Baumwollstoffen. Nach und nach werden sie in den nächsten Wochen ausgegeben. Hut ab, vor dieser echten Meisterleistung!

Geschäftsführer Roland Böck macht dazu deutlich: „In der gesamten Einrichtung ist für die Mitarbeitenden das Tragen von Nasen-Mund-Bedeckungen längst Pflicht. Bewohner können diese auf freiwilliger Basis ebenfalls gerne tragen. Bei bewohnernahen Tätigkeiten nutzen die Mitarbeitenden natürlich einen medizinischen Mundschutz.“ Davon habe man noch ausreichend, wenn gleich er den Verbrauch pro Woche auf über 5.000 Stück beziffert.

Und außerhalb der Einrichtung gilt nach wie vor die ganz einfache Formel: Meine Maske ist dein Schutz und deine Maske ist mein Schutz.

 

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