Regional, modern und ganz inklusiv

Segen für zweites Wohnhaus in Bernhardswald

Regional und inklusiv, gemeindenah und modern. So präsentiert sich das neue Wohnhaus in der Kreuther Straße 22 in Bernhardswald. Am 23. November traf man sich zur Segnung, die in den Händen von Diakon Karlheinz Renner und Pater Thomas Väth (OH) lag.

„Die Gemeinde Bernhardswald liegt zentral und ist doch ländlich strukturiert, also optimal für die Bedürfnisse der Menschen, die wir hier begleiten“, verdeutlichte Geschäftsführer Roland Böck in seiner Begrüßung, die er für den erkrankten Provinzial Frater Benedikt Hau übernahm. Es war ihm ein Anliegen, sich nicht nur für die anhaltende Unterstützung während der gesamten Bauphase zu bedanken, sondern auch bei Regierung, Bezirk und Aktion Mensch für die Bereitstellung der Fördergelder: „Ohne dieses Engagement, wäre es für einen Träger nicht möglich, ein so großes Projekt umzusetzen.“

Bezirkstagspräsident und Landrat Franz Löffler signalisierte, dass der Zuschuss von knapp 400.000 Euro ein „gut angelegtes Geld zum Wohle der hier lebenden Menschen sei.“ Über den Weg der Regionalisierung, den die Barmherzigen Brüder schon lange beschreiten, sind nach seinen Worten „die Menschen mit Behinderung in der Mitte der Gesellschaft angekommen“. Dass es wichtig ist, in die Fläche zu gehen, ist auch ein Anliegen von Landrätin Tanja Schwaiger, das neue Wohnhaus sei deshalb genau der richtige Weg. Eine Geschenktüte mit Regenschirm hatte Bürgermeister Werner Fischer für die neuen Mitbürger dabei, die er aufs herzlichste in der Gemeinde begrüßte. 

„Von Anfang an war der Mensch der Maßstab unserer Planungen. Dabei ist neben Rationalität auch Emotionalität gefragt“, betonte Architekt Michael Naumann, bevor er ganz traditionell den Schlüssel überreichte.

 

 

 

 

nach oben
Besuchen Sie unsere Facebook-Seite