Wie Maria zum Mai kam...

Dazu: Diakon Werner Szörenyi

Der Mai steht vor der Tür. Ein Monat, der vor allem der Gottesmutter geweiht ist. Warum gerade der Mai? Die Gottesmutter Maria wird als Sinnbild für die Kraft des Frühlings verstanden und als „Maienkönigin“ verehrt. Die Sonne verwandelt die Welt mit ihren Strahlen, die Natur erwacht zu neuem Leben. Die Bienen summen, die Blumen, die Bäume – alles erwacht zu neuem Leben. Mit diesem Wunder der Natur wird Maria in Verbindung gebracht. Sie ist als Mutter Jesu, der von den Toten auferstanden ist und Leben in Fülle bringt, der Inbegriff des neuen Lebens. Daher wird Maria als erste und schönste Blüte der Erlösung verehrt, sie symbolisiert den „Frühling des Heils“. Die Verbindung zwischen Maria und dem Frühling zeigt sich auch darin, dass auf der anderen Seite der Erde der November als Marienmonat gefeiert wird. Also dann, wenn dort Frühling ist.

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