„Wir reagieren Tag für Tag!“

Krisenmanagement unserer Einrichtung

Eine Botschaft aus der Einbrichtung

Krisensitzung im Saal des Paulus-Schmid-Hauses. Mit vorgegebenem Abstand sitzen dort zusammen: Geschäftsführer Roland Böck, Stefan Schinner, Bereichsleitung Wohnangebote, Alfred Stadler, Bereichsleitung Förderstätten und Förderangebote, Martina Wistuba, Hygienebeauftragte, und Tobias Strahl, Vorsitzender der Mitarbeitervertretung. Eine von vielen, seit sich die Corona-Pandemie verschärft hat.

Der Geschäftsführer zur aktuellen Situation: „Wir reagieren Tag für Tag und arbeiten streng nach den Vorgaben des Robert-Koch-Instituts, des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege, der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung und des Gesundheitsamtes.“ Oberstes Ziel natürlich: der Schutz von Bewohnern und Mitarbeitenden. Am Ende stehen Entscheidungen, die zügig umzusetzen sind und nicht immer leicht fallen, wie etwa die Schließung des Schwimmbads, aller Freizeitbereiche, von Förderstätten und Johann von Gott-Werkstatt, Ausgangsbeschränkungen, Besuchsverbote und zahlreiche Veranstaltungen auf die sich alle schon sehr gefreut hatten.

Um den Informationsfluss immer aktuell zu halten findet sich auf dem PC aller Mitarbeitenden auf dem Desktop ein Ordner, der immer wieder mit den neusten Meldungen bestückt wird, regelmäßig gehen an alle Mails mit Hinweisen zu aktuellen Veränderungen. Angehörige und Betreuer werden auf dem Laufenden gehalten, auch die Bewohner in Leichter Sprache.

„Wichtig ist es für uns, dass sich alle an die Regeln der Kontaktminimierung halten – der beste Schutz ist, wie wir wissen, die Verbreitung des Virus zu verlangsamen“, verdeutlicht Böck. Dafür braucht es die tägliche Einhaltung von strengen Hygienemaßnahmen, für die man aktuell noch ausreichend versorgt ist, aber: „Für einen längeren Fall der Krise ist es entscheidend, dass die Lieferketten nicht zusammenbrechen, wir brauchen permanente Lieferungen von Schutzausrüstung, Desinfektionsmitteln, Einmalhandschuhen und Pflegeprodukten.“ Dazu steht man schon jetzt in einem sehr engen Austausch mit den regionalen Behörden und Spitzenverbänden auf Diözesan-, Landes- und Bundesebene.

„Auch wenn wir uns in vielen Bereichen einschränken müssen, der Zusammenhalt ist wichtig. Bei unseren Mitarbeitenden erleben wir eine großartige Solidarität und eine vorbildliche Einsatzbereitschaft. Mit vereinten Kräften wollen und werden wir diese Krise durchstehen“, so der Geschäftsführer, „auch wenn es nicht immer leicht sein wird.“ Dabei helfe es auch, sich immer wieder gegenseitig Mut zu machen. So wie etwa in den Videobotschaften von Pater Thomas Väth, dem Klinik-Seelsorger im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder in Schwandorf, oder dem Video Nie game over im Klostertalk, den Jasmin Tobor, die neue Ausbildungsbeauftragte in Reichenbach, ins Leben gerufen hat – beides auf Facebook und der Homepage zu finden.

 

nach oben